Ihr Kunde lädt ein Foto seines Balkons hoch, markiert die Fläche — und sieht sofort, wie Ihr Lochblech dort aussieht. In seiner Wunschfarbe, mit seinem Muster, maßstabsgetreu.

Am Ende erhalten Sie eine vollständige Angebotsanfrage: mit Maßen, Material, Muster, Farbe, Foto und fertiger Montage. Statt eines Anrufs mit der Frage, was das denn ungefähr kostet.

Das hier ist kein Video und kein Klickdummy, sondern die laufende Anwendung. Probieren Sie sie aus — ein Foto von irgendeiner Fläche genügt, ein Balkon ist nicht nötig.

So läuft es für Ihren Kunden

  1. Foto hochladen — direkt mit der Handykamera oder aus der Galerie. Das Bild bleibt dabei auf seinem Gerät.
  2. Ausführung wählen — Sichtschutz oder Verkleidung, Front, Seite oder U-Form, Paneel oder Kassette.
  3. Maße eingeben — in Millimetern, mit Plausibilitätsprüfung. Bei U-Form erscheinen automatisch drei Breitenfelder.
  4. Material, Lochmuster und Farbe wählen — über Bildkacheln statt über Fachbegriffe.
  5. Fläche markieren — vier Eckpunkte aufs Foto ziehen, das Muster wird perspektivisch eingepasst.
  6. Anfrage absenden — mit Kontaktdaten, auf Wunsch mit Skizzen oder Zeichnungen.

Der ganze Weg dauert etwa zwei Minuten und funktioniert auf dem Handy genauso wie am Rechner.

Probieren Sie es aus

Was Ihr Betrieb davon hat

Handwerksbetriebe verlieren Zeit an unvollständige Anfragen. „Ich hätte gern etwas für meinen Balkon“ führt zu drei Telefonaten, bevor überhaupt kalkuliert werden kann. Der Konfigurator dreht das um: Was hereinkommt, ist bereits vollständig.

Ohne Konfigurator Mit Konfigurator
„Was kostet ein Balkonsichtschutz?“ Ausführung, Maße, Material, Muster, Farbe, Stückzahl und Ort liegen vor
Zwei bis drei Rückfragen per Telefon Angebot direkt kalkulierbar
Der Kunde weiß nicht, wie es aussehen wird Der Kunde hat sein Ergebnis gesehen und will es
Anfragen liegen verstreut im Postfach Jede Anfrage mit eigener Nummer im Backend, nichts geht verloren

Zu jeder Anfrage erhalten Sie das Kundenfoto und die fertige Montage als Bild — Sie sehen auf einen Blick, was sich Ihr Kunde vorstellt. Das Angebot lässt sich damit oft schon beim ersten Kontakt schreiben.

Was Ihr Endkunde davon hat

  • Er sieht sein eigenes Objekt, nicht ein fremdes Musterhaus im Prospekt.
  • Er braucht kein Fachwissen. Lochbilder heißen im Handel RV 5-8 oder QG 8-12 — im Konfigurator sind es Bilder zum Anklicken.
  • Kein Verkaufsdruck. Es gibt keinen Warenkorb und keine Kasse, nur eine unverbindliche Anfrage.
  • Er erhält seine Vorschau per E-Mail und kann sie in Ruhe mit der Familie ansehen.

Für welche Branchen sich das eignet

Die Technik dahinter ist nicht auf Balkone festgelegt. Sie passt überall dort, wo ein Produkt auf ein bestehendes Objekt kommt und der Kunde vorher wissen möchte, wie das wirkt:

  • Metallbau und Schlosserei — Sichtschutz, Fassadenkassetten, Lochbleche, Geländer, Tore, Zäune
  • Sonnenschutz — Markisen, Raffstores, Rollläden, Terrassendächer
  • Garten- und Landschaftsbau — Sichtschutzwände, Zäune, Gabionen, Pflasterflächen
  • Fenster und Türen — Haustüren am eigenen Hauseingang, Fensterfronten
  • Innenausbau — Akustikpaneele, Wandverkleidungen, Fliesenspiegel
  • Maler und Fassade — Fassadenfarben am eigenen Haus statt am Farbfächer
  • Bodenbeläge — Parkett, Fliesen, Teppich im eigenen Raum
  • Solar — Modulbelegung auf der eigenen Dachfläche

Der Aufbau ist datengetrieben: Muster, Farben und Abfrageschritte liegen als pflegbare Daten, nicht im Programmcode. Ein zweiter Konfigurator für eine weitere Produktlinie ist deshalb kein zweites Projekt, sondern ein Bruchteil davon.

Konfiguratoren dieser Art haben wir schon für sehr unterschiedliche Sortimente gebaut: einen Artikelkonfigurator für personalisierte Pralinen und Tortenaufleger bei der Schokoladendruckerei in WooCommerce und einen Karten-Designer für die Druckerei Wimmer in Magento 2.

Die Technik dahinter

  • WordPress-Plugin mit WooCommerce als Datenmodell — ohne Verkaufsfunktion: keine Preise, kein Warenkorb, keine Kasse.
  • Läuft im Browser, ohne externen Dienst. Es wandern keine Daten zu Dritten.
  • Das Foto bleibt bis zum Absenden auf dem Gerät des Kunden. Beim Übertragen werden Metadaten inklusive GPS-Koordinaten entfernt — Balkonfotos verraten sonst die Wohnadresse.
  • Maßstabsgetreue Darstellung: Jedes Lochmuster kennt seine physische Größe. Ein 5-mm-Loch bleibt ein 5-mm-Loch, ob die Fläche 60 cm oder 4 m breit ist.
  • Erweiterbar um automatische Preisberechnung und, falls gewünscht, um echten Verkauf.
  • Barrierearm: bedienbar per Tastatur, mit Bildschirmleser nutzbar, Touch-Ziele ab 44 Pixel.

Auch für Shopware, Magento und Shopify

Die Demo auf dieser Seite läuft in WordPress mit WooCommerce als Datenmodell. Der Konfigurator ist deshalb aber nicht auf ein Shopsystem festgelegt: Die Abfragelogik, die perspektivische Foto-Vorschau und die Anfragestrecke arbeiten im Browser und sprechen mit dem Shop nur über dessen Schnittstelle. Umsetzen lässt er sich damit in allen vier Systemen, die wir betreuen.

  • WordPress und WooCommerce — als Plugin, so wie in dieser Demo. Materialien, Muster und Farben liegen als WooCommerce-Daten, jede Anfrage bekommt im Backend ihre eigene Nummer.
  • Shopware 6 — als eigene Erweiterung mit Storefront-Template und Modul in der Administration. Die Auswahl kommt aus Eigenschaften und Varianten, die Anfrage landet im Shopware-Backend.
  • Magento 2 — als update-festes Modul unter app/code. Attribute und Attributsätze liefern die Auswahl, die Anfrage geht als Vorgang in die Verwaltung.
  • Shopify — als Theme-Erweiterung mit App-Block. Varianten und Metafelder tragen die Auswahl, die Anfrage läuft über die Storefront-Schnittstelle.

Gleich bleibt in allen vier Fällen, was Ihr Kunde sieht: dieselbe Bedienung, dieselbe maßstabsgetreue Vorschau, derselbe Umgang mit dem hochgeladenen Foto. Unterschiedlich ist die Anbindung an Warenwirtschaft, Preise und Bestellprozess — die richtet sich nach Ihrem System. Sagen Sie uns, worauf Ihr Shop läuft, dann sagen wir Ihnen, was das für Aufwand und Zeitplan bedeutet.

Häufige Fragen

Brauche ich dafür einen Onlineshop?

Nein. Der Konfigurator sammelt Anfragen, er verkauft nichts. WooCommerce arbeitet unsichtbar im Hintergrund als Datenbank für Materialien, Muster und Farben. Für Ihre Besucher gibt es weder Preise noch Warenkorb.

Funktioniert das auf dem Handy?

Ja, und darauf liegt der Schwerpunkt. Die meisten Kunden fotografieren ihren Balkon mit dem Handy und konfigurieren direkt dort. Beim Markieren der Fläche blendet sich eine Lupe unter dem Finger ein, damit die Ecke nicht vom Daumen verdeckt wird.

Was passiert mit dem hochgeladenen Foto?

Es bleibt zunächst im Browser des Kunden und wird erst beim Absenden übertragen. Auf dem Server werden Metadaten entfernt, die Datei landet in einem geschützten Bereich mit zufälligem Dateinamen und ist nur für angemeldete Mitarbeiter abrufbar. Nach einer einstellbaren Frist wird sie automatisch gelöscht.

Kann der Konfigurator auch Preise anzeigen?

Ja, das ist vorbereitet, aber standardmäßig abgeschaltet. Preise pro Quadratmeter je Material, Aufschläge für Sonderfarben und Lochbilder lassen sich nachrüsten, ohne den Konfigurator neu zu bauen. Viele Betriebe starten bewusst ohne Preise, weil Sonderanfertigungen ohnehin kalkuliert werden müssen.

Wie lange dauert die Umsetzung?

Für eine Anfragestrecke ohne Foto-Vorschau rechnen wir mit vier bis sechs Wochen, mit Foto-Vorschau mit etwa acht Wochen. Der Zeitplan hängt vor allem davon ab, wie schnell Musterbilder und Farblisten vorliegen.

Was kostet ein solcher Konfigurator?

Eine geführte Anfragestrecke mit Bildauswahl beginnt bei rund 4.750 € netto. Mit der Foto-Vorschau, wie Sie sie hier sehen, liegt der Rahmen bei etwa 9.000 bis 12.000 € netto. Ein zweiter Konfigurator für eine weitere Produktlinie kostet danach nur noch einen Bruchteil, weil die Technik bereits steht.

Läuft das auch mit meinem bestehenden Theme?

Ja. Der Konfigurator bringt eigene Gestaltung mit und ist gegen Theme-Einflüsse abgeschirmt. Er läuft auf einer normalen Seite und wird per Kurzbefehl eingebunden. Getestet unter anderem mit The7 und Avada.

Gibt es den Konfigurator auch für Shopware, Magento oder Shopify?

Ja. Die Demo hier läuft in WordPress mit WooCommerce, die Technik ist aber nicht daran gebunden. Für Shopware 6 entsteht eine eigene Erweiterung, für Magento 2 ein Modul unter app/code, für Shopify eine Theme-Erweiterung mit App-Block. Bedienung und Foto-Vorschau bleiben dieselben; unterschiedlich ist die Anbindung an Warenwirtschaft, Preise und Bestellprozess.

Interesse an einem Konfigurator für Ihr Sortiment?

Erzählen Sie uns, welches Produkt Ihre Kunden vor dem Kauf sehen möchten — wir sagen Ihnen, ob und wie sich das umsetzen lässt. Ein kurzes Telefonat genügt meist, um den Rahmen abzustecken.

Wenn Sie zuerst lesen möchten, worauf es bei so einer Anfragestrecke ankommt: Im Beitrag Produktkonfigurator fürs Handwerk stehen sieben Regeln aus der Praxis — von der Reihenfolge der Fragen bis zu den Pflichten aus dem Barrierefreiheitsstärkungsgesetz.