Ich nehme Sie heute mit durch die Punkte, die in der Praxis zählen. Keine Theorie zum Einschlafen. Sondern klare Entscheidungen, die Ihren Shop stabiler machen. Und ja, ich streue auch ein bisschen freche Realität ein, weil wir alle schon mal nachts um 23:47 Uhr Bestände “kurz schnell” manuell korrigiert haben. Und danach war es irgendwie noch falscher.
Was bedeutet „Shopsystem Warenwirtschaft“ in der Praxis
Mit shopsystem warenwirtschaft meinen viele dasselbe, aber sie sagen es unterschiedlich. Meist geht es um die saubere Verbindung von Online Shop und Warenwirtschaft. Der Shop ist Ihre Verkaufsfläche. Die Warenwirtschaft ist Ihr Lagerhirn. Und wenn Sie ERP und CRM dazu nehmen, dann bekommen Sie ein Setup, das Bestände, Aufträge, Kunden, Einkauf, Versand und Buchhaltung in eine klare Reihenfolge bringt.
Wichtig ist dabei ein Satz: Die Systeme müssen nicht alles können. Sie müssen sauber zusammenarbeiten. Ein Shopsystem glänzt im Produktmarketing, Checkout, Payment, Content und SEO. Eine Warenwirtschaft glänzt in Bestand, Einkauf, Lagerplätzen, Kommissionierung, Lieferanten, Nachschub, und oft auch in Multi Channel. Ein ERP bringt dann noch Finanzprozesse und Auswertungen dazu. Ein CRM hält Kundendaten, Vertriebschancen, Servicefälle und Kommunikation zusammen.
Wenn Sie sich eine neutrale Einordnung wünschen, was ein Warenwirtschaftssystem im Handel leisten soll, dann ist dieser Überblick der IHK ein guter Einstieg: IHK Beitrag zu Warenwirtschaftssystemen im Handel
Warum die Verbindung zwischen Shop und Warenwirtschaft so viel Stress spart
Die meisten Probleme im E Commerce entstehen nicht, weil ein Shop “kaputt” ist. Sie entstehen, weil Daten doppelt gepflegt werden. Oder weil niemand weiß, welches System die Wahrheit sagt. Dann verkauft der Shop etwas, das im Lager nicht liegt. Oder die Warenwirtschaft hat Bestand, aber der Shop zeigt ausverkauft. Und Ihr Support bekommt die Wut ab, obwohl er nur die E Mails liest.
Wenn Sie Shop und Warenwirtschaft sauber koppeln, bekommen Sie messbare Vorteile:
- Sie reduzieren Überverkäufe, weil Bestände schneller stimmen.
- Sie sparen Zeit, weil Artikel, Preise und Texte nicht doppelt gepflegt werden.
- Sie beschleunigen den Versand, weil Picklisten und Labels aus klaren Daten laufen.
- Sie sehen bessere Zahlen, weil Auftragsstatus und Retouren sauber zurückfließen.
- Sie machen Ihren Shop stabiler, weil Prozesse planbar werden.
Welche Architektur passt zu Ihnen, Direktanbindung, Middleware oder iPaaS
Es gibt drei typische Wege, wie shopsystem warenwirtschaft technisch umgesetzt wird. Keiner davon ist per se “der beste”. Der beste Weg ist der, der zu Ihrem Team, Ihrem Budget und Ihrem Wachstum passt.
1) Direktanbindung Shop zu Warenwirtschaft
Direkt bedeutet: Der Shop spricht per API oder Plugin direkt mit der Warenwirtschaft. Das ist oft schnell startklar. Es ist gut, wenn Sie nur wenige Systeme haben und klare Prozesse. Es kann aber unübersichtlich werden, sobald Sie Marktplätze, ein zweites Lager, POS oder mehrere Shops dazunehmen.
2) Middleware als Drehscheibe
Eine Middleware sitzt zwischen den Systemen. Sie übersetzt Datenformate, steuert Flows und protokolliert Fehler. Das klingt erstmal nach “noch ein System”, aber es bringt Ruhe rein. Sie können Regeln bauen, zum Beispiel: “Wenn Versandland Schweiz, dann andere Steuerlogik” oder “Wenn Artikel Set, dann splitte Positionen für die Kommissionierung”.
3) iPaaS Integration Plattform
iPaaS ist eine Plattform, die Integration als Service anbietet. Das kann sich lohnen, wenn Sie viele Tools haben, zum Beispiel Newsletter, CRM, Helpdesk, Marktplätze, PIM und Analytics. Dann wollen Sie nicht zehn Einzellösungen pflegen, sondern Flows zentral steuern. Wichtig ist hier: Achten Sie auf Datenhoheit, Logs und sauberes Fehlerhandling.
Die wichtigsten Datenobjekte, damit Ihr Setup nicht wackelt
Wenn Sie Shop und Warenwirtschaft verbinden, reden alle über Schnittstellen. Ich rede zuerst über Daten. Denn wenn die Datenlogik unscharf ist, baut Ihnen auch die beste Schnittstelle nur einen schnelleren Fehler.
Artikel und Varianten
Legen Sie fest, wo Artikelstammdaten entstehen. Kommt der Artikel aus der Warenwirtschaft, aus einem ERP oder aus einem PIM. Und was passiert im Shop. In vielen Projekten ist die Warenwirtschaft die Quelle für SKU, EAN, Einkaufspreise, Lagerlogik und Lieferzeiten. Der Shop bekommt Marketingtexte, Medien, Kategorien, Filter und Landingpages.
Bestände und Reservierungen
Das ist der Klassiker. Bestände müssen in definierten Intervallen oder in Echtzeit synchronisieren. Zusätzlich brauchen Sie eine Reservierungslogik. Sonst haben Sie zwar Bestand, aber zwei Leute kaufen das letzte Stück gleichzeitig. Dann brauchen Sie Regeln, wann ein Bestand im Shop reduziert wird. Bei Zahlungseingang. Bei Auftragseingang. Oder bei Pickstart. Das hängt von Ihrem Geschäft ab.
Preise, Kundengruppen und B2B Logik
Im B2C können Sie viel im Shop steuern. Im B2B wollen Sie oft Preislisten aus ERP oder Warenwirtschaft übernehmen. Dazu kommen Staffelpreise, kundenspezifische Preise, Nettopreise, Mindestmengen und Lieferbedingungen. Planen Sie das früh, sonst wird es später teuer und Sie bauen Workarounds, die niemand liebt.
Aufträge, Status und Dokumente
Ein Auftrag ist mehr als “bezahlt”. Sie brauchen klare Status: neu, geprüft, in Kommissionierung, teilversendet, versendet, storniert, retourniert. Dazu Dokumente wie Rechnung, Lieferschein, Gutschrift. Definieren Sie, welches System welche Dokumente erzeugt, und wie sie zum Kunden gelangen.

Shopsystem warenwirtschaft anbindung – Allgemein – Anbindung einer Warenwirtschaft in ein Shopsystem
Der Prozess vom Klick bis zum Paket, so sieht eine saubere Kette aus
Wenn ich shopsystem warenwirtschaft als Prozess erkläre, dann mag ich diese Kette. Sie ist simpel, aber sie deckt 90 Prozent der Praxis ab:
- Shop nimmt Bestellung an, prüft Payment, speichert Auftrag.
- Shop sendet Auftrag an Warenwirtschaft, inklusive Positionen, Versandart, Zahlungsstatus.
- Warenwirtschaft prüft Bestand, reserviert Ware, erstellt Pickliste.
- Lager kommissioniert, packt, erzeugt Versandlabel.
- Trackingnummer fließt zurück in den Shop, Kunde bekommt Versandmail.
- Rechnung wird erzeugt, je nach Setup im ERP, in der Warenwirtschaft oder im Shop.
- Status Updates laufen automatisch, damit Support nicht raten muss.
Wenn Sie Retouren haben, ergänzen Sie eine zweite Kette. Sonst bleibt Rückabwicklung ein schwarzes Loch. Und ja, Retouren sind ein Thema, das die Laune killen kann. Aber mit sauberem Prozess wird es wenigstens planbar.
Worauf Sie bei der Auswahl achten sollten, Shopsystem und Warenwirtschaft müssen zusammenpassen
Sie können nicht jedes Shopsystem mit jeder Warenwirtschaft gleich gut verheiraten. Auf dem Papier geht alles. In der Realität zählt, wie gut APIs, Datenmodelle und Rechtekonzepte zusammenpassen.
Checkliste für Ihr Shopsystem
- Hat der Shop eine stabile API, die Bestellungen, Kunden, Produkte und Bestände sauber abbildet.
- Gibt es Webhooks oder Events, damit Sie nicht nur pollen müssen.
- Kann der Shop mehrere Lager oder Bestandsquellen abbilden, wenn Sie wachsen.
- Kann der Shop B2B Logik, wenn Sie sie brauchen, zum Beispiel Rollen, Freigaben, Nettopreise.
- Ist das Plugin Ökosystem aktiv, damit Sie keine Sonderlocke für jedes Tool brauchen.
Checkliste für die Warenwirtschaft
- Kann sie Varianten, Bundles, Sets und Stücklisten so abbilden, wie Sie verkaufen.
- Kann sie Lagerplätze, Chargen oder Seriennummern, wenn Sie das brauchen.
- Gibt es klare Import und Export Wege, API oder Dateischnittstellen mit Logs.
- Kann sie Multi Channel, falls Sie Marktplätze, POS oder mehrere Shops planen.
- Gibt es ein sauberes Rechtekonzept, damit nicht jeder alles klicken darf.
Damit die beiden Checklisten greifbar werden, ein Fall aus dem Alltag. Läuft bei Ihnen JTL-Wawi und der Shop auf Magento 2, dann entscheiden genau diese Punkte über den Projekterfolg, das Varianten-Mapping, die Bestandsführung über mehrere Lager und der Rückweg der Aufträge in die Warenwirtschaft. Schritt für Schritt haben wir das hier aufgeschrieben, JTL-Wawi an Magento 2 anbinden, Aufträge und Bestellungen importieren.
Die Mitte im Projekt, Buchhaltung und Datenservice ohne Bauchschmerzen
Spätestens wenn Sie Rechnungen, Zahlungen und Steuerlogik in den Griff bekommen wollen, trifft shopsystem warenwirtschaft auf Buchhaltung. Das ist der Moment, in dem viele Teams nervös werden. Weil plötzlich Begriffe auftauchen, die nach Amtsdeutsch klingen. Aber keine Sorge. Sie müssen nicht Buchhaltung studieren. Sie müssen nur klare Übergabepunkte definieren.
Ein Beispiel: Sie wollen, dass Ihr Steuerberater saubere Daten bekommt. Dann planen Sie, welche Belege wie übergeben werden. Rechnung, Gutschrift, Zahlungsstatus, Gebühren. Wenn DATEV bei Ihnen eine Rolle spielt, hilft Ihnen diese Übersicht zu ERP und Warenwirtschaftsschnittstellen als Orientierung: DATEV Seite zu ERP und Warenwirtschaftssystemen und Schnittstellen
Und wenn Sie eine klare, kurze Definition suchen, was ein Warenwirtschaftssystem leisten soll, ist dieser Artikel als Referenz gut lesbar: Haufe Erklärung zu Warenwirtschaft, Funktionen und Vorteilen
10 praktische Tipps, die Sie sofort umsetzen können
Jetzt wird es konkret. Das sind Dinge, die in Projekten ständig auftauchen. Und ja, ich habe sie auch schon alle schmerzhaft gelernt.
1) Definieren Sie ein führendes System je Datenart
Legen Sie fest, wo die Wahrheit liegt. Artikelnummern, Bestände, Preise, Kundendaten, Auftragsstatus. Schreiben Sie es auf. Sonst diskutieren Sie es jedes Mal neu.
2) Starten Sie mit einem minimalen Datenset
Zum Start brauchen Sie nicht 120 Felder. Sie brauchen SKU, Name, Preis, Steuersatz, Bestand, Gewicht, Versandklasse, Bilder, Variante. Erweitern Sie später.
3) Planen Sie Fehlerfälle, bevor sie passieren
Was passiert, wenn die Warenwirtschaft die Bestellung ablehnt. Was passiert, wenn der Bestand negativ wird. Was passiert, wenn ein Artikel nicht gefunden wird. Das sind keine Randfälle. Das sind Montagmorgen.
4) Nutzen Sie klare IDs, nicht nur Namen
Namen ändern sich. IDs sollten stabil bleiben. Arbeiten Sie mit SKU, internen IDs, EAN. Und nutzen Sie Mapping Tabellen in der Middleware, wenn Systeme unterschiedlich denken.
5) Loggen Sie alles, wirklich alles
Ohne Logs suchen Sie Fehler wie eine Socke in der Waschmaschine. Mit Logs sehen Sie: Anfrage, Antwort, Payload, Zeitstempel, Retry, Fehlermeldung.
6) Setzen Sie auf Webhooks oder Events, wenn möglich
Polling ist okay, aber es erzeugt Last und Latenz. Events sind oft schneller und sauberer, wenn Ihr Shop sie anbietet.
7) Klären Sie die Bestandslogik je Kanal
Shop, Marktplatz, POS, B2B Portal. Brauchen Sie getrennte Kontingente. Oder einen Gesamtbestand mit Reservierungen. Entscheiden Sie das früh.
8) Bauen Sie ein Staging System auf
Testen Sie Updates und Schnittstellenänderungen zuerst in einer Staging Umgebung. Sonst testen Sie im Live Shop. Und Ihr Kunde testet mit.
9) Automatisieren Sie die Statuskommunikation
Kunde will wissen: Kommt es. Wann kommt es. Schicken Sie Statusmails aus dem System, das den Status wirklich kennt. Meist ist das die Warenwirtschaft oder das ERP.
10) Planen Sie Schulungen, ohne PowerPoint Marathon
Machen Sie kurze Sessions. 30 bis 45 Minuten. Je Prozess. Auftrag, Pick, Versand, Retoure, Storno. Und dokumentieren Sie Klickwege direkt am System.
Typische Stolperfallen, damit Sie sie nicht zweimal bezahlen
Dubletten bei Kunden
Wenn Shop und CRM beide Kunden anlegen, bekommen Sie schnell Dubletten. Legen Sie Regeln fest, zum Beispiel: CRM ist führend, Shop bekommt CRM ID, Matching läuft über E Mail plus Kundennummer.
Variantenchaos
Ein System denkt in Varianten, das andere in “ein Artikel mit Merkmalen”. Das kann funktionieren, aber Sie brauchen ein sauberes Mapping. Sonst landet Größe L als eigener Artikel im Lager und als Variante im Shop. Und dann viel Spaß beim Bestand.
Preislogik an der falschen Stelle
Wenn Sie Rabatte an drei Stellen pflegen, ist Streit vorprogrammiert. Definieren Sie, ob Aktionspreise im Shop entstehen oder im ERP. Und wie Sie mit Gutscheinen umgehen.
Zu viele Sonderregeln zu früh
Ich liebe clevere Regeln, aber zu früh machen sie alles kaputt. Starten Sie mit einem klaren Standardprozess. Dann ergänzen Sie Sonderfälle Schritt für Schritt.
Projektplan, so kommen Sie in 30 60 90 Tagen zu einem stabilen Setup
Tag 1 bis 30, Klarheit schaffen
- Prozesse aufmalen, Auftrag bis Versand, Retoure inklusive.
- Führende Systeme festlegen, Datenarten zuordnen.
- Schnittstellen prüfen, API, Webhooks, Datenmodelle.
- Minimalen Datensatz definieren, Pflichtfelder festlegen.
- Testdaten und Testfälle sammeln, inklusive Fehlerfälle.
Tag 31 bis 60, Integration bauen
- Produkt und Bestand Sync aufsetzen, zuerst in Staging.
- Order Sync aufsetzen, inklusive Status und Versandarten.
- Logs und Monitoring aktivieren, Alerts definieren.
- Rechtekonzept im WWS und im Shop prüfen.
- Team schulen, kurze Prozess Sessions.
Tag 61 bis 90, Stabilisieren und erweitern
- Performance prüfen, Sync Intervalle feinjustieren.
- Retourenprozess integrieren, Gutschriften und Status.
- B2B Speziallogik ergänzen, wenn nötig.
- Berichte und KPIs aufsetzen, damit Sie sehen, was passiert.
- Go Live Plan erstellen, mit Rollback und klaren Verantwortlichen.
KPIs und Tests, damit Sie Fortschritt nicht nur fühlen, sondern sehen
Wenn Sie shopsystem warenwirtschaft ernst nehmen, messen Sie nicht nur Umsatz. Sie messen Prozessqualität. Das klingt unromantisch, ist aber der Grund, warum Sie später entspannter schlafen.
Sinnvolle Kennzahlen
- Überverkaufsquote, wie oft verkauft der Shop trotz fehlendem Bestand.
- Durchlaufzeit Auftrag bis Versand, Median und Ausreißer.
- Fehlerquote in Schnittstellen, pro Flow und pro Tag.
- Retourenzeit, vom Eingang bis zur Erstattung.
- Dublettenrate bei Kunden, vor und nach CRM Kopplung.
Tests, die Sie einplanen sollten
- Lasttest: 200 Bestellungen in kurzer Zeit, was passiert in Shop und WWS.
- Edge Cases: Set Artikel, Teillieferung, Storno nach Pickstart, Adressänderung.
- Fehlerfälle: API Timeout, fehlender Artikel, falscher Steuersatz.
- Rechtematrix: Wer darf stornieren, wer darf Preise ändern, wer darf exportieren.
Technische Tiefe, Datenmodell, Mapping und API Flows
Wenn die Prozesse stehen, lohnt der Blick auf die technische Umsetzung. Hier kommen Synchronisation, Datenmodell, Mapping, Sicherheit und konkrete API Flows zusammen, damit Ihre Shopsystem Warenwirtschaft Anbindung sauber und skalierbar bleibt.
Synchronisationsarten
- Echtzeit. Webhooks oder Events stoßen Updates sofort an. Nutzen Sie das für Bestände und Zahlstatus.
- Near Realtime. Sie synchronisieren alle paar Minuten. Gut für Preise und Content.
- Batch. Sie laden große Datenmengen zeitgesteuert. Geeignet für Katalogimporte oder Legacy Systeme.
Wählen Sie pro Datentyp die passende Strategie. Bestände und Orderstatus brauchen schnelle Updates. Katalogtexte können warten.
Datenmodell und Standards
Halten Sie sich an Standards. Nutzen Sie eindeutige Schlüssel. Verwenden Sie GTIN für globale Produktidentifikation, wie von GS1 beschrieben. Das reduziert Dubletten und erleichtert den Handel über Marktplätze.
- SKU bleibt intern stabil. Nutzen Sie klare Regeln für Varianten.
- GTIN und Hersteller Nummern sind ergänzend. Definieren Sie Prioritäten.
- Einheitliche Maßeinheiten. Legen Sie Basis Einheiten fest, etwa Gramm und Millimeter.
- Steuerlogik zentral im ERP. Der Shop konsumiert die Werte fertig berechnet oder per Regelwerk.
Mapping und Transformationsregeln
Erstellen Sie eine Mapping Tabelle. Felder im ERP auf Felder im Shop. Definieren Sie, wie Texte, Attribute, Kategorien und Medien übernommen werden.
- Titel. ERP Feld Artikelbezeichnung auf Shop Feld Name.
- Beschreibung. Langtext getrimmt, HTML bereinigt.
- Attribute. Farbe, Größe, Material. Nutzen Sie feste Wertebereiche.
- Kategorien. Erzeugen Sie Zuordnungen, wenn Strukturen abweichen.
- Bilder. Legen Sie Pfade oder Medien IDs fest. Prüfen Sie Formate und Mindestgrößen.
- Preise. Grundpreis, Staffelpreise, B2B Konditionen.
Sicherheits und Zugriffsfragen
- Verwenden Sie API Schlüssel mit minimalen Rechten.
- Trennen Sie Produktions und Testumgebung.
- Protokollieren Sie alle Schreibzugriffe. Halten Sie Korrelation IDs fest.
- Setzen Sie Ratenlimits und Backoff Strategien.
Umsetzungsbeispiel mit API Flows
Produkte vom ERP in den Shop
- ERP sendet Produktdaten in Batches. Der Shop legt Artikel und Varianten an.
- Der Shop bestätigt die Anlage mit IDs. Das ERP speichert die Zuordnung.
- Spätere Änderungen laufen delta basiert. Nur geänderte Felder werden übertragen.
Bestellungen vom Shop ins ERP
- Der Shop sendet nach Zahlungseingang die Bestellung.
- Das ERP reserviert Bestand. Es erstellt Lieferschein und Rechnung.
- Das ERP sendet Tracking Informationen zurück. Der Shop informiert Kundinnen und Kunden.
Welche Plattform bietet Ihnen welche Integrationsoptionen
Für WooCommerce erhalten Sie offene REST Endpunkte für Produkte, Bestellungen, Kunden und mehr. Siehe Dokumentation zur REST API. Für Adobe Commerce, sprich Magento, stehen REST und GraphQL bereit, inklusive Berechtigungen und Token, siehe Create an integration und den Überblick der Commerce Web APIs.
Warum Markt Kontext hilft, wenn Sie Prioritäten setzen wollen
Manchmal fragt mich jemand: “Muss ich das alles wirklich machen.” Ich antworte dann: Sie müssen nicht alles sofort machen. Aber Sie brauchen einen Plan. Der Markt bewegt sich, Kunden erwarten schnelle Lieferinfos, klare Verfügbarkeit und saubere Kommunikation. Wenn Sie Ihre Prioritäten mit Zahlen unterfüttern wollen, finden Sie bei einem Branchenverband eine Sammlung an Marktdaten und Studien, die Ihnen bei der Argumentation im Team helfen kann: bevh Marktzahlen und Studien zum E Commerce in Deutschland
So setzt Storetown Media shopsystem warenwirtschaft in Projekten um
Wir bei Storetown Media verbinden Shopsysteme mit Warenwirtschaft, CRM und ERP so, dass Ihr Team damit arbeiten kann. Nicht nur die Technik soll laufen. Der Prozess soll laufen. Dazu gehören saubere Datenmodelle, klare Verantwortlichkeiten und eine Integration, die nicht bei jedem Update nervös wird.
Typische Bausteine, die wir in Projekten abdecken
- Auswahl und Setup von Shopsystem, zum Beispiel Shopware, WooCommerce oder Magento, je nach Ziel.
- Integration von Warenwirtschaft und ERP, inklusive Beständen, Preisen, Aufträgen und Dokumenten.
- CRM Kopplung für Leads, Bestandskunden, Support und Kampagnen.
- Technisches Monitoring, Logs, Alerts, und saubere Teststrecken.
- Prozessdesign für Lager, Versand, Retouren und Buchhaltungsübergaben.
Was Sie dafür vorbereiten können
- Eine Liste Ihrer Vertriebskanäle, Shop, Marktplätze, POS.
- Ihre wichtigsten Artikelarten, Varianten, Sets, digitale Produkte.
- Ihre Versandlogik, Lagerstandorte, Lieferländer.
- Ihre Ziele für 12 Monate, Sortiment, Bestellvolumen, Internationalisierung.
- Ihre Tools, die bleiben sollen, Payment, Newsletter, Helpdesk, Analytics.
Jetzt sind Sie dran, und ich meine das wirklich
Wenn Sie bis hier gelesen haben, dann haben Sie entweder wirklich Bock auf Ordnung im System. Oder Sie haben gerade einen Prozess, der Sie täglich nervt. Schreiben Sie mir in die Kommentare, was bei Ihnen gerade am meisten klemmt. Ist es Bestand. Ist es Versandstatus. Ist es die Übergabe an die Buchhaltung. Oder ist es dieses kleine Monster namens Varianten.
Und falls Sie schon eine shopsystem warenwirtschaft Integration haben: Teilen Sie ein Beispiel. Was hat Ihnen geholfen. Was würden Sie heute anders machen. Ich sammle gerne echte Praxisfälle, weil man daraus mehr lernt als aus jeder Folie.
Mini Checkliste zum Mitnehmen
Wenn Sie heute nur drei Dinge mitnehmen, dann diese:
- Definieren Sie führende Systeme je Datenart, sonst bauen Sie doppelte Wahrheit.
- Starten Sie klein, loggen Sie alles, testen Sie Fehlerfälle, bevor Kunden sie entdecken.
- Denken Sie Prozess zuerst, Schnittstelle danach.
Wenn Sie wollen, schauen wir gemeinsam drauf
Wenn Sie mögen, beschreiben Sie kurz Ihr Setup. Welches Shopsystem. Welche Warenwirtschaft oder welches ERP. Wie viele Bestellungen am Tag. Und wo es gerade hakt. Dann kann ich Ihnen konkrete nächste Schritte nennen, die zu Ihrem Fall passen.
Wenn Sie die Anbindung nicht selbst umsetzen wollen
Dieser Beitrag beschreibt, wie eine Warenwirtschaft technisch an ein Shopsystem angebunden wird – von der Auswahl der Schnittstelle über das Datenmapping bis zu den typischen Fehlerquellen im laufenden Betrieb. Wenn Sie die Umsetzung abgeben möchten: Storetown Media bindet Warenwirtschaft, ERP und CRM seit 2012 an Magento, WooCommerce, Shopware und Shopify an. Was dazugehört, welche Systeme wir anbinden und was es kostet, steht auf der Seite ERP-, CRM- und Warenwirtschafts-Integration. Betreiben Sie einen Magento-Shop, gehen Sie direkt zu Warenwirtschaft für Magento anbinden – dort stehen die Systeme, Schnittstellenwege und Kosten für Magento 2 im Einzelnen.






















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